Gedanken zu Deutschland. Haben wir eine Zukunft?

Hrsg. P.S. & S. Managementberater GmbH

Autoren: Bernd Schuhmacher
ISBN: 978-3-937613-06-2
Preis: 12,80 €   (inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)
 


Der Autor hat 1985 das Buch "Wir haben eine Zukunft!" veröffentlicht, das eine Antwort auf Bruce Nussbaums Thesen vom Ende unserer Zukunft war.  



Das Buch ist eine kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Hierbei wird eine umfassende Beschreibung des Zustands und eine Analyse gegeben, um mögliche Ursachen zu bestimmen; Lösungsansätze werden aufgezeigt.


Es ist keinesfalls ein Schreckensszenario, dass wir zwischen Herbst 2003 und Frühjahr 2004 gegen 6 Mio. Arbeitslose und im Jahre 2006 ca. 8 Mio. Arbeitslose erreichen werden. Sollte nicht ein Systemwechsel vollzogen werden, werden wir bis 2007 wahrscheinlich die im europäischen Stabilitätspakt zulässige Grenze von 3 % im Haushaltdefizit überschreiten und es ist mit Null-Wachstum, wenn nicht sogar mit Rezession zu rechnen.Der Verweis auf die Weltkonjunktur ist falsch, weil wir eine der führenden Industrie- und Handelsnationen waren. Wir haben nun eine klaffende Lücke geschaffen, die wohl auch von unseren Partnern im Welthandel nicht so einfach geschlossen werden kann. Wir sind nicht bedauernswerte Opfer, sondern Täter.


Der Sozialstaat hat sich soweit ausgebreitet, dass er seine eigene wirtschaftliche Basis gefährdet. Er verursacht mehr Probleme, als er zu lösen imstande ist. Jedoch ist der Drang zur Selbständigkeit größer denn je, auch wenn er sich vielerorts nur in der Schattenwirtschaft durchsetzten kann, weil die staatliche Regulierungsdichte unternehmerische Initiative zu sehr lähmt.


Es gilt eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, bei der Engagement, Zivilcourage sowie Risiko- und Leistungsbereitschaft wieder gewünscht und belohnt werden. Abweichende Meinungen, und seien sie noch so unangenehm, sind zu respektieren. Es darf nicht länger nivelliert und diffamiert werden. Es muss Schluss sein mit der "Mittelmäßigkeit".


Wir müssen einen Systemwechsel einleiten, bei dem wir offen und spielerisch Meinungen austauschen und respektieren. Jede, aber auch jede Form von Unterdrückung, sei es durch Ideologien, feste Glaubensbekenntnisse oder schlichtweg altes Denken, sind zu vermeiden. Gefragt ist unternehmerisches und systemisches Denken und Handeln.Wir brauchen Gesetze nur dort, wo es unbedingt notwendig ist. Wir müssen aufhören mit unserer bürokratischen Regelungswut, die nur scheinbar Ordnung und Orientierung schafft. Wir müssen uns unseres Wertesystems besinnen, mit dem wir einen groben Orientierungsrahmen haben, so dass Menschen nicht gegängelt werden, sondern sich frei entfalten können.Wir müssen uns den Herausforderungen stellen und ständig weiterentwickeln sowie stets füreinander von Nutzen sein. Es gibt keine Weltformel für Wohlstand, Erfolg und Schlaraffia.


Wenn, dann ist dieses nur durch Arbeit möglich

Die Erfahrungen der letzten 20 Jahre - besonders die Zeit seit der Regierungsübernahme durch Rot-Grün in 1998 und die zweijährige Blockadezeit der SPD - sowie viele Gespräche mit Führungs- und Fachkräften, Aufsichtsräten, Vorständen, Geschäftsführern, Gesellschaftern und Unternehmern im Rahmen von Direktansprachen zur Rekrutierung von Mitarbeitern, Leitenden Angestellten und Organmitgliedern haben zu dem in diesem Buch vorliegenden Ergebnis geführt.



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